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Ein kleines Diät 1x1 am Sonntag?

Einmal für alle neu-registrierten: Der Newsletter von letzter Woche ist ganz unten noch einmal angehängt!

Also, Diät 1x1 – ich spare mir einfach mal die ganzen Studien direkt zu zitieren, weil das eigentlich der größte Aufwand ist – bei Fragen dazu, einfach in der STORY fragen und ich such dir die Quelle raus und bespreche die in der Instagram-Story – wie besprochen!

Also…

Machen Kohlenhydrate fett?

Jein. Solange deine Kohlenhydratspeicher geleert sind – indem du längere Zeit keine Kohlenhydrate gegessen hast oder die Speicher durch schweres Krafttraining entleerst – machen aufgenommene Kohlenhydrate zu unter 4% Fett! Das bedeutet, dass selbst ein Kalorienüberschuss aus Kohlenhydraten, nach einer Phase weniger Kohlenhydrate und Krafttraining, ausschließlich die Speicher füllt! Bei Fett geht das anders, jeder Kalorienüberschuss wird direkt gespeichert, da Fett die richtige Passform hat! Also "keine Kohlenhydrate zu essen" ist also noch kein Freifahrtschein dafür, 5l Sahne mit 200g Majo zu mischen und das zwischendurch zu vernaschen (ausser im Schlafzimmer, schmiert euch richtig ein und seid versaut... füttern verboten).

Erhöhen Kohlenhydrate Leptin und sind Refeede sinnvoll?

Leptin ist ein sehr wichtiges Sättigungs- und Stoffwechselhormon. Das "Master-Hormon" aller Immunzell-Botenstoffe sogar. Wenn Leptin nicht mehr funktioniert, dann funktioniert dein Körper nicht mehr! Du bekommst Depressionen, Diabetes, Hunger und chronische Schmerzen und Wundheilungsstörungen, Infektionen... Leptin wird dann vermehrt produziert, wenn du mehr Fett in deiner Fettzelle hast und weniger, je magerer du wirst. Das bedeutet aber auch, dass du mehr Hunger bekommst, je magerer du bist und, DASS DU AUCH MEHR HUNGER BEKOMMST WENN DU ZU FETT BIST! Wie da sein kann? Wenn längere Zeit zu viel Leptin im Blut schwimmt (unnatürlich aus evolutionärer Perspektive, weil Übergewicht nie in dem Maße wie heute existierte!), dann wirst du leptinresistent und es wirkt ebenfalls nicht mehr!



Aber was hat das mit Refeeds zu tun, sind die also notwendig?

Nein, sind sie nicht – also Refeeds („Ladetage“ oder „Cheatdays“) sind nicht sinnvoll für die Meisten. Du erhöhst Leptin nur marginal und temporär durch akutes Essen, da Leptin nicht von der Nahrung, sondern wie schon gesagt von deinem Körperfettanteil abhängig ist! Die meisten Studien zeigen, dass Cheatdays deine Selbstkontrolle stören und du es die nachfolgenden Tage oft schwerer hast wieder „strikt“ zu sein; manche werden vollständig aus der Diät gekickst durch nur EIN EIS! Also wenn, dann sollte, zumindest während einer Diät, ein „Ladetag“ oder auch „Cheatday“ geplant sein und einem sollte bewusst sein, dass du wahrscheinlich den Tag drauf etwas mehr Hunger hast!

Meine persönliche Meinung? Ich hatte „früher“ alle 2 Wochen einen „Cheatday“, einfach, weil es es genoßen habe; jede Woche war tatsächlich zu viel! Vorher Sport, mehrere Tage vorher keine Kohlenhydrate und es war GEIL! Dann habe ich eine Zeit lang damit gearbeitet mir „alles zu erlauben, wenn ich Bock darauf habe, dann esse ich Eis“ und das ging nach hinten los – wenn du heute Eis isst, dann hast du morgen auch wieder Bock drauf und es wird selbst für "Soldaten" schwer dran zu bleiben. Wir sind hier allerdings alle (etwas) unterschiedlich. Der eine kann ein Stück Schokolade essen und ist dann glücklich, der andere isst so viele Schokoladen, bis er alle Tafeln gegessen hat – problematisch ist das, wenn du 4 Tafeln im Schrank hast! Also hier hat man zwar einige Tendenzen in eine Richtung (eher geplant, nicht zu spontan, aber dennoch keine Verbote = Verbote sorgen dafür, dass man schneller überfrisst!), aber auch einige „individuelle Auslenker“! Apropos alle unterschiedlich: Wenn das Ernährungsmotiv, denk an das Reissprofil von letzte Woche, sehr hoch ausgeprägt ist, dann gehörst du vermutlich zu meiner Gruppe, also zu der Gruppe, die ein fetten Cheatday zelebrieren, aber bei denen täglich kleine Mengen von "Pizza, Eis und Schokolade", eher dazu führen, dass man irgendwann nachgibt, weil es halt so geil ist! Sehr wahrscheinlich. Und glaub mir: Die die das Ernährungsmotiv NICHT stark ausgeprägt haben, die verstehen das auch einfach gar nicht! Ähnlich wie einige Nicht-Sportler nicht verstehen können, dass jemand reglemäßig zum Training geht und sich richtig einen abschwitzt...

Aber Verbote sind VERBOTEN: Verbieten sollte man sich nichts, aber mit Strategien arbeiten und sich bewusst machen, dass Eis, Pizza (ja leider…), Chips und andere „hochverarbeitete Lebensmittel“ die natürliche Hemmung vor Überfressen reduzieren können – das tatsächlich bei allen! Wenn du beispielsweise eine Ernährung angleichst was Makronährstoffe, Ballaststoffe etc angeht, so zeigen nahezu alle Daten, dass die Gruppen, welche hochverarbeitete Nahrungsmittel zu sich nehmen, deutlich mehr Kalorien aufnehmen, automatisch, bevor sie sich als „satt“ bezeichnen würden! Man könnte sagen – "klaro, ich esse natürlich nicht mehr Pellkartoffeln als ich muss, aber bei Eis ess ich auch mal, wenn ich keinen Hunger mehr habe" – egal, im freien Feldversuch und nicht unter Laborbedingungen, isst man einfach deutlich mehr! Oder kannst du nach 3 Scheiben Chipse aufhören zu essen? Falls nein, dann herzlichen Glückwunsch, du bist ein ganz normaler Mensch!

Was man daraus lernen kann ist zwar, dass die „Kalorien gleich bewertet werden“, 100kcal sind halt 100kcal, aber wenn man nicht trackt und sich „frei im Alltag“ bewegt, die Kombination von Salz+Fett+Zucker in der Regel dazu bewegt, mehr zu fressen – tatsächlich erhöht sich dadurch auch unser Hungerhormon (Ghrelin) stärker! Als hätte sich die Nahrungsmittelindustrie etwas dabei gedacht?

Apropos Kalorien, dazu mein Instagram-Beitrag von gestern:

7kg Magerquark haben etwa 4200kcal!?

Stell dir einmal vor.. .

Dir sagt jemand, das Donuts voll okay sind und die Kalorien daraus nicht fetter machen, als die Kalorien aus einem Magerquark... was sind die ersten Gedanken die du dazu hast?

A: GEIL DANN KANN ICH 1KG DONUTS ESSEN UND SPECKE AB!

B: Boah dieses Erbsenzählen, sind halt Donuts, schmecken geil, aber gesund ist was anderes?

C: Ja, Kalorien ey, jeder weiß doch was gemeint ist. Kalorien stehen nur stellvertretend für, ACH YOLO EY!

Also 100 Kalorien eines Donuts sind zwar genauso 100 Kalorien (eigentlich Kilokalorien...), aber ein Donut wirkt NICHT genauso wie Magerquark. Beispielsweise enthält Magerquark mehr Calcium, mehr Protein, lässt den Blutzucker nicht genauso steigen und führt NICHT so schnell zum Überfressen (Quelle = Studien; hyperverarbeitete Nahrungmittel erhöhen die Aufnahme von mehr Kalorien AUTOMATISCH!). Pellkartoffel- und Magerquark-Overeating irgendwer? Selten. Wirklich selten. Klar kannst du THEORETISCH auch DURCH DIE KALORIEN aus Magerquark fett werden, aber c'mon, wie realistisch ist das? "Ich bin so fett wegen 7kg Magerquark pro Tag...", HAT NOCH NIE JEMAND GESAGT!

Die Kalorien AUS einem spezifischen Lebensmittel sind zwar im eisernen Ofen eine Einheit für eine bestimmte Menge an Kalorien, aber am Ende wirken unterschiedliche Lebensmittel, ganz gleich der gleichen Kalorien, unterschiedlich! Protein macht zB NICHT fett, mehrfach ungesättigte Fette auch eher nicht, auch bei einem Kalorienüberschuss nicht. 

Kalorien sind zwar Kalorien, aber Kalorien AUS einem bestimmten Nahrungsmittel, wirken dennoch anders, nicht wegen den Kalorien, sondern wegen den unterschiedlichen Nährstoffen, Sättigung und immunologo-endokrinologo-neurologischen Prozessen. Logo?

Wollen wir mal Teile davon für die Praxis umsetzen?

Was wir BIS JETZT haben, also in diesen knapp 7 Tagen „Upgrade-Lifestyle-Diät Challenge“, ist schon, wenn du das in deinen Alltag und dein Leben integrierst, mehr, als die meisten Diäten dir so liefern und ein großer Teil der Lösung!

A: „Diet Days“, also Tage mit bewusst wenigen Kalorien und keinen oder sehr wenigen Kohlenhydraten sind Medizin! Wenn du beispielsweise gute 3500kcal benötigst als Mann, dann hast du bei dem letzten Diättag, den du jetzt jede Woche einmal integrierst, schlappe 2500kcal Defizit – das sind schlappe 350g Körperfett pro Woche (1kg Körperfett machen etwa 7000kcal), bei der Frau die etwa 2000kcal benötigt, sind das immerhin ein Defizit von 1000kcal. Während eines solchen Defizits, baust du auch ziemlich gut Organfett ab (Fettleber?), erhöhst deine Ketonkörper und unterzuckerst vielleicht – einige hatten von „Kopfschmerzen“ berichtet UND DAS IST GUT! Unser Körper wird an so einem Tag gezwungen sich und seinen Stoffwechsel selbst regulieren zu können – das ist TRAINING für ein gesünderes Leben! Wir werden unabhängig von extern zugeführter Energie mit der Nahrung, der Körper lernt zu regulieren, zu produzieren und – „unterzuckern“ ist eigentlich mal gut, da die meisten Menschen sowieso schon zu viel Fett und Zucker im Blut schwimmen haben! Organfett abzubauen und die Fett- sowie Blutzuckerspiegel regulieren zu können, hilft langfristig dabei sich vor Alzheimer, Gicht, Diabetes, Bluthochdruck und vielen weiteren zu schützen! Wenn du beispielsweise 2 Diät-Tage in der Woche integrierst (nennt sich 5:2 Diät), dann hast du schon ein langfristiges Konstrukt um „in Form“ zu kommen! Brad Pilon hat das als ganzes Buch verkauft und nennt das Eat Stop Eat*** – und das funktioniert! Wissenschaftlich nachgewiesen! 

Ob das immer so aussehen muss wie beim letzten Diättag, also von der Auswahl der Nahrungsmittel? Nein, aber der letzte Tag hatte folgenden Hintergrund:

  1. Einige sagten, dass sie sehr „satt“ und „befriedigt“ waren – und das sollte auch so sein! Essentielle Nährstoffe sorgen für eine „Homöostatische Sättigung“ und die Nahrungsmittelauswahl hat dir ALLES geliefert, was dein Körper so benötigt, nur eben ohne die ganzen „Gifte“ die man sonst so konsumiert! Hochwertige Nahrungsmittel sind „leider“ sehr teuer, das gebe ich zu, aber EINEN PERFEKTEN Tag in der Woche sollte man sich gönnen? Übrigens stammt diese Idee mit dem „einen perfekten Tag“ von Patrick Heizmann – ein „einschleichen“ günstiger Gewohnheiten. Die Hürde „alles richtig machen zu müssen“ beschränkt sich dann also auf nur einen Tag in der Woche.
  2. Prinzipiell geht es um essenzielle Nährstoffe, wenig Gifte, ein starkes Kaloriendefizit und ein metabolisches Arousal – der „Stoffwechsel soll mal richtig durcheinander kommen“, könnte man sagen. Das geht natürlich auch mit anderen Nahrungsmitteln. Wenn du Lust hast probier das doch mal an einem zweiten Tag in der Woche aus?

Diättag 2: 1-2 Mahlzeiten, kein Snacken zwischendurch, Getränke nur Grüntee, Wasser und maximal 2 Tassen Kaffee (erhöht die Ketonkörperlevel, macht oft aber Hunger und hat viele weitere negative Effekte, also wenn, dann auf 2 beschränken, ok?)…


500ml Bio Kefir mit 25g Yggdrasil

1 Apfel

200-300g Beeren nach Wahl

5 gekochte Bio Eier* (…mit Maggi? Mit Salz?)

250g gegrillte Lendenfiletköpfe*

250g Kräuterquark (mageren)

500g weichgekochtes Kaisergemüse

1 große rote Zwiebel gegrillt

1x Multivitamin und 1x Multimineral

1 Scoop Heimdall

Das macht etwa 150g Protein, 45g Fett und 75g Kohlenhydrate bei insgesamt 1300kcal.

*da die Frage kam: Wenn du nicht explizit „ohne Fett“ liest, dann ist das ohne Fett – wenn Fett zum Braten verwendet werden soll, dann würde es in der Auflistung mit dabei stehen! Du glaubst gar nicht wie schnell das akkumuliert! Und ob es „immer Bio“ sein muss wurde gefragt – in einer perfekten Welt schon und auch wenn viele jetzt schreien werden: Muss man sich auch leisten können! Ich war letztens in einem Bio Laden und Debby hat mir in den Nacken geschlagen, dass ich das 12,99 Euro Wildlachs Filet 125g bitte wieder zurücklegen soll. Auch wenn wir beide auf Bio und artgerecht achten, war das doch ein TICK zu viel! Wenn es mal nicht Bio ist, dann ist das halt so – meiner Meinung nach sollte man eine gute Tierhaltung und möglichst umweltfreundliches Verhalten supporten, aber rein aus gesundheitlicher Sicht für dich oder deinen „Diät-Erfolg“ hat das wahrscheinlich einen geringeren Effekt, ob du jetzt Bio oder konventionell verwendest, als man sich wünscht. Lendenfiletköpfe sind die Abschnitte eines Lendenfilets und i.d.R. DEUTLICH günstiger als das eigentlich Lendenfilet; die habe ich früher immer gegessen, als ich studiert habe und in der Ausbildung war, trotzdem aber optimal versorgt werden wollte!

**Protein nur bei 150g? Eigentlich reichen für die meisten Menschen 120g Protein pro Tag für die maximale Muskelproteinsynthese.

B: Regelmäßig keine Kohlenhydrate essen und oder ein Kaloriendefizit fahren! Mach dir das Wissen zu Nutze, dass Kohlenhydrate „nahezu verpuffen“ und NICHT Fett machen, wenn du regelmäßig bewusst Tage integrierst, die keinerlei Kohlenhydrate, bzw. unter 80g Kohlenhydrate am Tag enthalten! Probier es aus (gehört noch nicht direkt zum Programm!), einfach mal 1,2,3 Tage die Woche keine Kohlenhydrate zu essen, das KANN schon einen Unterscheid machen!

C: Wenn du viele Kohlenhydrate (oder andere Kalorien) essen möchtest, dann am besten in den 24 Stunden nach dem Training – oder anders ausgedrückt: Mach 3-Mal die Woche kräftigen Kraftsport, auch mit Muskelbrennen und dein Körper wird sich verändern, ob du willst oder nicht! Nicht jetzt sofort, aber langfristig!

D: Nichts Neues, aber vielleicht noch nie so bewusst wahrgenommen? Stark verarbeitete Nahrungsmittel sind dafür konzipiert, dass wir mehr fressen und irgendjemand an uns verdienen kann – erst frisst du einfach nur mehr, dann wirst du krank, dann brauchst du Medikamente, … aber „Ernährung“ ist noch weit davon entfernt, dass diese sauber in der bisherigen Medizin integriert wird (da könnten leider auch zu viele finanzielle Interessen dahinterstehen?), obwohl das wahrscheinlich einer DER WICHTIGSTEN Parts der menschlichen Gesundheit darstellt. Weitere Lektüre für allgemeines Ernährungsverständnis, mit vielen nützlichen Alltagstipps ist mein Buch + Seminar EINFACH ESSEN (nutze einfachessen50 und spare 50% damit auf Fundamente und Einfach Essen!); lohnt sich, wenn du es noch nicht kennst!

Soldat, hast du alles verstanden?

Ich kann dich nicht hören! Etwas energischer, motivierter und EINFACH MACHEN! Jemand meinte zu mir, dass er „genauere Vorgaben benötigt“ – ok, bin ich zwar kein Fan von, aber können wir machen! Worauf sollst du ab jetzt achten?

Der Auftrag: Ab morgen jeden MONTAG und jeden FREITAG je einen der beiden Diät-Tage.

Und noch eine einfache Aufgabe: Wie lang kannst du die Luft anhalten? Das Ziel ist, dass du 3-Mal, mit nur einem Atemzug dazwischen, 1,5 Minuten die Luft anhalten kannst!

Also: Kräftig ein- und ausatmen, mehrere Male und dann die Luft anhalten – wie lange schaffst du? 30sek? 60sek? 1,5min? Ok, dann atme aus, hol EINMAL tief Luft und dann halte noch einmal die Luft an – das ganze 3-Mal! Ziel ist wie gesagt, 3-Mal für 1,5 Minuten die Luft anhalten!

Wann du das machst? Wann immer es dir passt. Was das Ganze soll, das erkläre ich im nächsten Newsletter, SOLDAT! ( :-) )

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende,

alle Fragen dazu beantworte ich ausschließlich auf Instagram in der STORY!

Gruß,
Chris

***: Der Link zum Buch von Brad Pilon (ich find nicht alles gut was er macht, aber er ist insgesamt richtig gut!) ist ein Affiliate-Link von Amazon. Das bedeutet, wenn du darüber zu Amazon geleitet wirst und etwas dort kaufst, bekomme ich einige Cent "Provision", du zahlst dafür aber keinen Cent extra! Lass uns gemeinsam Amazon blank machen :-D


LETZTE E-MAIL: DIÄT, Challenge, UPGRADE!?

Lust etwas zu verändern? So richtig mit Werbefloskeln? Heute, jetzt und sofort?

Nein ernsthaft. Wir hatten ja eine „Challenge“ angekündigt, ich hatte es einiger Hand voll Menschen versprochen (und vllt auch selbst nötig :-D ). Challenge, nennt man glaube ich so – also ein UPGRADE für dich, deine Gesundheit, deinen Körper! Hast du Lust, bist du dabei? Es ist kein „Ernährungsprogramm“, sondern ein LIFESTYLE-PROGRAMM! Du lernst etwas über dich, Ernährung und Gesundheit und veränderst zeitgleich deinen Körper, auf vielen Ebenen zum positiven und wer weiß, vielleicht kommt ja auch ein knackiges Foto von dir dabei herum? Stell dir vor, dich beim Schneider, schimpfend, weil all deine Kleidungsstücke zu klein geworden sind. Oder so? Lust drauf?

Das Ziel!

Das Ziel ist, dass du deine Gesundheit und deinen Körper wieder (besser) in den Griff bekommst – Abnehmen ist hier nicht unser Hauptziel, das folgt einfach automatisch, während wir „robuster“, fitter und leistungsfähiger werden. Und nein, es gehört nicht nur „Essen“ dazu – Essen ist einfach, oder? Sonst hättest du wahrscheinlich nicht das ein oder andere Kilo zu viel!

Wie oft hast du deine Nahrung versucht umzustellen und es hat nichts geklappt? Spätestens seit Menno Henselmanns empfohlen hat, statt zu snacken, lieber eine kalte Dusche zu nehmen, hast du aufgehört zu glauben, dass das jemals etwas wird! (unter uns? Ein Magerquark mit einem Teelöffel Marmelade und dazu eine kalte Dusche ist jetzt nicht das, was MICH befriedigen würde und dich wahrscheinlich auch nicht...)

Es fängt meist gar nicht mit der Ernährung, sondern mit dem Mindset an. Weißt du, ich persönlich esse für mein Leben gerne, trainiere aber genauso gerne und diese beiden „Motive“ stehen in direktem Konkurrenzkampf zueinander. Fehlt das eine (Sport), dann gewinnt das andere Motiv (Essen). Jeder hat das! Jeder hat so etwas! Ein Motiv- oder Persönlichkeitsprofil bringt schon wirklich etwas, um sich selbst kennenzulernen – hast du so etwas schon einmal gemacht?

Grober Überblick zu einem (DEM?) Motivprofil...

Nur kurz dazu, bevor wir überhaupt etwas „verändern“, sollten wir wissen, wer wir sind, oder? Und in welche Richtung wir etwas verändern (wollen? Sollten?). Ich arbeite gerne mit dem Reiss-Profil in der Praxis – hier gibt es verschiedene Motive, welche dir zeigen, was dir wirklich wichtig ist; ist ein Motiv sehr hoch oder sehr niedrig ausgeprägt, dann hast du hier wenig Spiel für dein glücklich sein – dieses Motiv muss mehr oder weniger, in irgendeiner Weise (von deinem Leben, Tun und Handeln), gestillt werden. Beispielsweise „Familie“: Ist das hoch ausgeprägt, dann bist du ohne Familie unglücklich. Wenn du aber gleichzeitig Sport und Bewegung hoch ausgeprägt hast, könntest du über exzessiven Sport die fehlende Familie kompensieren – ob das jetzt gut oder schlecht ist, das steht auf einem anderen Blatt. Das siehst du manchmal bei Ausdauersportlern – die „Laufen weg“, bis sie dann ein Kind bekommen haben, dann hören die manchmal schlagartig auf! Oder das Motiv „Neugier“: Wenn du sehr neugierig bist und gerne etwas neues lernst, aber 10 Stunden jeden Tag vorm Fließband stehst, dann ist die Chance hoch, dass du eben unglücklich dabei wirst.

Wir sind alle mehr oder weniger „Motiv“ gesteuert – das was uns motiviert (was uns bewegt!), das ist individuell verschieden, frühkindlich erworben und teilweise genetisch festgelegt und sehr wahrscheinlich auch nicht unänderbar. Es ist stärker ausgeprägt als „Werte“, es ist „unsere Person“, relativ pragmatisch dargestellt. Wenn du ein Motiv sehr hoch (oder sehr niedrig) ausgeprägt hast, dann sollte dein Leben einigermaßen kongruent mit diesen Motiven verlaufen. Wenn nicht, dann ist das ein psychoemotionaler Stressor (zusätzlich zu Job, Partnerschaft, Familie, Geldsorgen uvm.) und wie kompensieren wir in der Regel solche Stressoren, vor denen wir nicht weglaufen können?

Genau. Mit Essen. Das kennst du selbst! Naja. Mit Essen, Pornos, Sex, Instagram, Alkohol oder andere Drogen – irgendetwas, was auf alle Fälle ein (temporäres!) positives Gefühl verschafft – denn das ist es, wofür wir Dinge tun: Damit es uns gut geht und wir uns wohl fühlen! Das Problem bei den temporären Befriedigungen ist leider nur, dass es nur temporär ist und sich dadurch nichts an deinem Leben ändern – oft wird es dadurch nur komplizierter und letztendlich „stressiger“. Du bist besoffen bei der Arbeit, holst dir einen runter und vergisst die Webcam auszuschalten… Dinge die es oft nicht unbedingt besser machen. Daher sollte man, im Optimalfall, etwas mehr auf sich, seinen Körper und seine Bedürfnisse hören – und im Zweifelsfall einfach mal ein Persönlichkeitsprofil ausprobieren. Denn oft „spüren wir“, dass es uns nicht gut geht, aber wir wissen nicht weshalb – ein Teil davon, kann wirklich die simple Auseinandersetzung mit den 16 Lebensmotiven nach Reiss sein. Guck dir einfach mal das Bild an und überleg dir, was dir hiervon wirklich wichtig ist, was besser zu dir passt und dann vergleiche es mit deinem Job, deiner Beziehung, deinem Leben. (natürlich ist es besser, wenn man alle 100+ Fragen des Profils beantwortet, dann ist es weniger subjektiv, aber einige kriegen es schon so hin, indem sie sich einfach mal mit den 16 Lebensmotiven beschäftigen)

Es gibt Daten, z.B. von Freese 2012, die zeigen, dass ein Leben gegen seine Instinkte (= Motive?) nicht nur unglücklich, sondern auch krank machen kann! Keine Meditation oder „Atemtechnik“ der Welt ist in der Lage, dein beschissenes Leben – lass mich das mal so ausdrücken, du weißt ich meine das Leben gegen deine Instinkte und Bedürfnisse – zu kompensieren! Wenn dir Essen und Ruhe wichtig sind, dann ist es für dich am stressfreisten, wenn du gemütlich und in Ruhe etwas leckeres Essen kannst – dann muss es vielleicht gar nicht mehr so maximal viel sein.

Da aber Sex, Drogen und Alkohol meist weniger akzeptiert sind – er so mit Morgenlatte beim Bäcker, oben ohne und mit Fahne – wird meist aufs Essen ausgewichen. Wir kompensieren mit (Fr)essen. Und wenn nicht? Naja, dann wird trotzdem viel zu viel gefressen (Belohnung, Geburtstag, „Snacken“, aus Anstand, Gewohnheit, Langeweile…) und was dadurch entsteht, wissen wir alle, oder?

Auch hier nur kurz:

  • Fettleber
  • Insulinresistenz
  • Metabolische Inflexibilität
  • Niedriggradige Entzündungen
  • Darmprobleme

Und diese 5 sind auch direkt die „Basissäulen“ für alle modernen Erkrankungen: Krebs, Diabetes, Bluthochdruck, Gicht, chronische Entzündungen, Wundheilungsstörungen, Reizdarm, Alzheimer, Parkinson, Autoimmunerkrankungen, Sehnenprobleme, Schmerzsyndrome, Allergien und Unverträglichkeiten und viele weitere. Und alles nur durchs Essen ausgelöst? Jein, aber auch. Essen ist EINE Säule – oft sogar „nur“ eine symptomatische – und Psyche (Motive? Mindset? Traumen?), Bewegung, Schlaf sind weitere wichtige Säulen. Du musst also quasi nur 4 Säulen abklappern, wenn du gesund, fit, leistungsfähig und „schön“ sein möchtest (schön in Gänsefüßchen, weil das ja relativ ist, aber Bodypositivity in allen Ehren: Übergewicht ist ungesund, schlecht für die Umwelt, belastet unser Gesundheitssystem und vieles mehr; kann mal passieren, aber da muss man nichts schön reden, wenn jemand sich Krankheiten „anfrisst“).

Hierzu ein kleiner Fun-Fakt: Ein Nickerchen ersetzt eine Mahlzeit! Seit fast 20 Jahren ist bekannt, dass das Hormon LEPTIN – ein Sättigungshormon – wenn wir weniger schlafen, abnimmt und das Hungerhormon Ghrelin ansteigt; weniger als 6,5 Std pro Nacht ist am gravierendsten, weniger als 9 aber noch deutlich mess- und spürbar. Das Bedeutet, dass du mehr Hunger bekommst, wenn du weniger schläfst!!! Ganz unabhängig von Bedarf, wollen, Homöostase, Stress oder Wohlbefinden. Du hast dann EINFACH MEHR HUNGER! Aus einer Phase zu geringen Schlafes, kann schon eine durch Überfressen ausgelöste Insulin- und Leptinresistenz entstehen und daraus dann letztendlich eine Vielzahl an Krankheiten. Gut zu wissen?

Also: Wir haben jetzt schon 2 wichtige Säulen beleuchtet, welche zwischen dir und einer vernünftigen Ernährungsumstellung stehen – und wir werden im Laufe dieser „Challenge“ auch noch weitere Dinge kennenlernen: Motivprofil (was „suchst“ du? Was „fehlt“ dir?) und Schlaf.

Das Ziel für „Phase 1“ ist es – dass du 3 Dinge umsetzt und dich wirklich nur hierauf konzentrierst (weitere Instruktionen folgen alle 7-14 Tage Soldat!), aber nur, wenn du auch wirklich etwas verändern möchtest:

  1. Schlaf 8,5-9 Std JEDE Nacht und 20-30 Minuten JEDEN Mittag / Nachmittag. Jede Minute zählt zwar, aber wir schwimmen in einem Meer aus Daten die nicht von 6 oder 7, sondern von 9(!) Stunden pro Tag Schlaf spricht! Und ein „Powernap“ von 5-10min in der Mitte des Tages, kompensiert auch etwas, aber nicht alles. In Kombination? Glaub mir, du bist ein neuer Mensch!

Stell dir dein Körper wir ein Handy vor – der Schlaf ist deine Ladestation. Nach 9 std ist der Akku auf 92% und unter Hochlast musst du den Akku auch irgendwann ein weiteres Mal am Tag in die Ladestation stecken. Oder verlässt du das Haus jeden Morgen mit halbgeladenem Akku? Verrückt oder? Bei so etwas unwichtigem wie einem Elektrogerät, achte man drauf, dass alles funktioniert und geladen ist, bei seinem eigenen Körper betreibt man Jahrzehntelang Raubbau?

  1. Setz dich mit dir auseinander. Stift. Papier. Nicht mit jemanden anderen, sondern mit dir. Schreib es auf. Alleine. Nutz z.B. das Reiss-Profil (die Motive des Bildes oben) oder nutze den Archetypen Test oder das Nähe-Distanz-Modell, egal. Frag dich, was du willst, was du für Wünsche hast, was dir fehlt, was du suchst. Die Antworten sind nicht immer einfach, aber manchmal schon – die Geschichte die wir uns erzählen, die ist meist schlimmer, als es in Wahrheit ist. Stell dir vielleicht einfach einige Fragen und NOTIERE dir die Antworten:

Was würde ich heute tun, wenn morgen die Welt untergehen würde? Und wieso?

Wie stelle ich mir mein perfektes Leben vor? Und wieso? Und wie kann ich mich dem annähern, was ist zu tun?

Was müsste ich tun, damit es mir noch schlechter geht?

Wenn du alles Geld der Welt hättest, wie würde dein Tag, dein Leben aussehen?

Dein perfekter Tag – stell ihn dir vor. Spür ihn. Dann schreib ihn auf und überleg, welche Teile davon du in dein jetziges Leben integrieren könntest?

Wofür bist du dankbar?

  1. Mach EINEN EINZIGEN DIÄT-TAG („Diet Day“) pro Woche. EINEN! Der sieht folgendermaßen aus (ich verlinke zwar Produkte von Götterspeise, aber du kannst dir das auch alles selbst zusammenrühren oder lassen, ich persönlich finde das aber am schlausten und am einfachsten):


100g Wildlachs

100g Bio Forelle

100g Garnelen

200g Schweine- oder Rinderfilet (es geht auch ein günstigeres, mageres Fleisch)

5 halbe Walnüsse

1 Bio Apfel
100g Shiitake Pilze oder andere Pilze

25g Yggdrasil mit 350ml Wasser = Gewebe und essentielle Nährstoffe

2 Scoops Heimdall mit 500ml Wasser = Darm und Barrieren

2 Scoops Mjölnir mit 500ml Wasser = Anti-Stress, ATP und Gefäße

1 Apollo = Immunsystem und Abwehr

Aufgeteilt auf 1-2 Mahlzeiten, keine Snacks. Lass deinen Verdauungsorganen einmal RUHE!

Zusätzlich 1,5 bis 3 l Mineralwasser.
Keine anderen Getränke, keinen Kaffee, keinen Tee


An diesem Tag gibt es nur essentielle Nährstoffe, keine unnötigen Kalorien, keine großartigen Antinutriente, keine Gifte. Du musst keine 14 Tage Heilfasten zur „Entgiftung“, du musst dich nur einmal auf das wesentliche beschränken – dein Immunsystem, deine Leber und dein Darm, die freuen sich schon, wenn du nur EINMAL IN DER WOCHE etwas Entlastung gibst!

Ok.

Das wars. Fürs erste!

Wie gesagt: Alle 7-14 Tage gibt es Informationen zur nächsten Phase. Wir „schleichen“ alles langsam ein. Keine „im Sommer seh ich sexy Challenge und danach hab ich Jojo“, sondern ein „wie funktioniert Gesundheit und Wohlbefinden ein Leben lang, Sixpack kommt von alleine“.

Hast du noch Fragen dazu? Da jeder hier und da einmal individuelle Fragen hat und ich gerne auch antworte, meine Zeit aber leider beschränkt ist, möchte ich so einen Fall dann gerne für meine „Reichweite“ nutzen, dazu eine Regel: Ich beantworte Fragen zu dieser Challenge AUSSCHLIEßLICH auf Instagram in der Story = wenn du eine Frage hast, dann stellst du diese in der Story und markierst mich darin, in meiner Story beantworte ich dir diese Frage.

In dem Sinne!

Die Veränderung hat begonnen!

Chris

Info zur Ausbildung zum Kraft- und Gesundheitstrainer:

Nur noch bis zum 15.2 gibt es die Ausbildung zum vergünstigten Preis. Es sind noch 8 Plätze frei! Wer mehr über Gesundheit, Krankheit, Biomechanik, Biochemie, Rehabilitation und Training lernen möchte, dem lege ich diese Ausbildung wärmstens ans Herz! Wichtig zu wissen ist, da hierzu die Frage kam: Es geht nicht nur um „Gewichte heben“, sondern um Gesundheit, Krankheit und den menschlichen Körper „ursächlicher“ zu verstehen. Es geht eher darum, dass ein multimorbider Diabetiker zu dir kommt, mit Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Menikusriss und Modic assoziierten Rückenschmerz, sowie Tennisellbogen und gerne weiterhin seine Powerlifting-Leidenschaft nachgehen möchte und in 6 Monaten einen Bikini-Athletik-Wettkampf hat, dich dann fragt, ob du ihm helfen kannst. Kannst du? Hier musst du über Powerlifting Bescheid wissen, Trainingsplanung, Mechanik, Pathophysiologie, Wundheilung, Bindegewebe, Psychologie und Coaching, sowie Gefäßgesundheit und Stoffwechselgesundheit. Training ist zwar ein wichtiger Part, aber nur EIN wichtiger Part. Also, worauf wartest du? Mehr Informationen findest du hier.

Wenn du diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchtest, kannst du diese hier kostenlos abbestellen.

 

Strength First
Chris Eikelmeier
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