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2 Facebook-Texte von mir vom gestrigen Tag... falls du mich dort nicht abonniert hast? Hier ein "Nachtrag" zum letzten Newsletter!

Da habe ich im Newsletter ein paar Anekdoten gebracht und eine Dame (das Wort Dame sei sexistisch, aber ich weiß nicht was ich sagen soll: Mädchen, Frau, cis-hetero-Frau… ich finde Dame megamäßig neutral, ebenso wie der Herr, wie dem auch sei…) hatte sich vollständig angesprochen gefühlt – ja, ich habe auch die von Ihr an mich gestellte Frage als „Aufhänger“ genutzt mehrere Anekdoten zu bringen, natürlich ohne Namensnennung. Aufhänger, in welchem ich die „Identifizierung mit einer chronischen Krankheit“ verdeutlichen wollte – zugegeben, ich nehme oft kein Blatt vor den Mund, mische Sarkasmus, Ironie und „auf die Fre….se“-Rhetorik, kurz: Ich rede halt deutsch. SOLLTE ICH JEMANDEN mit meiner Art zu schreiben zu nahe treten, sorry, das ist gar nicht meine Absicht. Mir wurde vorgeworfen, dass ich gar nichts über sie sagen könnte oder dürfte, weil ich ja nichts von ihrem Werdegang etc wüsste – und ja, das ist richtig, aber ich habe ja auch nicht über sie geschrieben, sondern nur verschiedene Anekdoten gemischt um Dinge zu verdeutlichen. Und meine therapeutischen Fähigkeiten wurden mir dann auch aberkannt, da jemand der „so über Menschen spricht“, gar nicht… lassen wir das.

Bei chronischen Krankheiten finden sich viele psychoemotionale Dinge – und ich rede jetzt NICHT über irgendjemanden, sondern im „Allgemeinen“, was ich in der Praxis oft sehe und wenn du dich hier angesprochen fühlst, dann solltest du dir überlegen, weshalb du dich an dieser Stelle angesprochen (ertappt?) fühlst. Also, es gibt viele psychoemotionale Dinge und das wird auch in Studien beschrieben – die Resilienz gegenüber einer Erkrankung hat mehrere Säulen; unter anderem frühkindliche Ereignisse, eine Rezeptordichte und Empfindlichkeit von Dopamin, Serotonin, Adrenalin und alle anderen Neurotransmittern, stärkere Ausprägung unterschiedlicher Verbindungen unterschiedlicher Hirnbereiche, soziale Unterstützung, Grad der Aktivierung des Immunsystems und vielen weiteren… selbst Schlaf, das kennst du vielleicht, selbst Schlaf beeinflusst dein Gemüht, dein Krankheitsverhalten und Erleben, sowie die Ausprägung verschiedener Symptome; schläfst du weniger, bist du manchmal nicht „du selbst“. Auf alle Fälle: Unter gleichen Voraussetzungen, wird nicht jeder gleich krank und entwickelt nicht die gleiche Problematik, noch „leidet“ jeder gleich.

Was man SEHR HÄUFIG sieht, in der PRAXIS am Patienten, ist ein Ablocken von möglichen Ursachen- und Lösungsmöglichkeiten! Ich beschrieb das im Newsletter anhand einer Dame (voll ok das Wort, oder?), welche Rheuma hat – ich war ein junger Physio und erzählte ihrem Mann etwas zu Vitamin D3, Omega 3 und so weiter und sie meinte, ja, sie kennt das und ich meinte „nehmen Sie es denn auch? Sie sagten ja, dass Sie Rheuma haben und das scheint ziemlich gut zu helfen“, da sie zuvor auch sagte, dass sie absolut nichts von diesen „Pillchen und Pulvern“ hält, „normale Nahrung sei genug“. Naja, was soll ich sagen? Nachdem ich nicht ganz fertig war… UND SIE IST DURCHGEDREHT! Was ich denn von Ihrer Krankheit verstehen würde? Ob ich Rheuma hätte? Sie hat die besten Ärzte und sie wissen schon was sie tun und ihre Medikamente und so gut eingestellt und letzten Blutwerte und ich wüsste doch nichts von ihr… SOOORRY, ich wollte dir nicht zu Nahe treten „Frau mit Rheuma“ (neutraler ausgedrückt?). Und da hatte ich letzt einen Patienten und er redete von Müdigkeit und dies das und ich sagte so: „Naja, du gehst 4-Mal die Woche trainieren, bist selbstständig, pennst nicht immer 9 Stunden sondern nur 6-7, und hast viel Stress… müssen wir aus ein bisschen Müdigkeit denn direkt eine Krankheit machen oder bist du einfach nur müde, den Umständen geschuldet?“ UND DA FING ES AN UND ER ERKLÄRTE MIR, dass er das nie hatte, dass er ja alles dafür tut richtig zu schlafen und blablabla – wirklich blabla… eigentlich pennt er zu wenig für die Belastung aus Training, Selbstständigkeit und Stresspensum; wieso müssen wir denn immer weitersuchen? Es muss ja nicht immer so hart kompliziert sein, wirklich oft und ich meine WIRKLICH OFT, frage ich mich: „Ach komm schon, dein Ernst jetzt?“. Manchmal ist es halt wie es ist und nichts Wildes und fängt erst an wild zu werden, wenn du anfängst wild zu werden!!! Das Sprichwort „aus einer Mücke einen Elefanten machen“ kommt ja nicht von ungefähr!!!

ABER WAS WEIß ICH SCHON… naja, ich bin auch selbstständig, trainiere hart und herzlich und habe teils eine extreme Stressbelastung und ja, auch ich bin mal müde – wenn ich halt nicht ausreichend geschlafen habe :-D

Und dann gibt’s die anderen, die auf der „Suche“ sind, die eigentlich fast komplett gesund sind aber eine „Kleinigkeit“ ist doch da. Eine Kleinigkeit die sich super auf einfache Weise erklären lässt (Nahrung + Stress + Übergewicht), aber eine Kleinigkeit die irgendwie nicht passt. Dann suchen die und suchen die und verbrennen das Geld für Bluttests, Haarmineralanalysen, kacken in Gefäße und suchen und suchen und testen einfach alles was es gibt und am Ende kommen ein paar Zufallsbefunde heraus, aber nie etwas großes – natürlich immer andere Zufallsbefunde… – und tatsächlich gibt es das echt häufig! Die Möglichkeit, dass es ja eigentlich nichts Wildes ist, DAS WIRD GAR NICHT ZUGELASSEN! Witzige ist immer, wenn jemand einmal Hormone, Schwermetalle oder Mineralstoffe via Blut (einmal Vollblut und einmal Serum), einmal in Haarmineralanalyse, einmal als Speicheltest und einmal als „kinesiologische“ oder andere schamanische Weise austesten lässt und alle Ergebnisse der unterschiedlichen Testweisen total unterschiedliche Ergebnisse liefern :-D ich weiß dann auch nicht immer was ich sagen soll und muss dann einfach nur schmunzeln. Natürlich nehme ich den Gegenüber Ernst, aber manchmal frage ich: „Was genau hast du denn eigentlich? Und nach was suchst du genau?“. Das ist mir manchmal auch nach 2-3 Stunden Anamnese noch nicht klar.

By the way: Man sollte den Gegenüber IMMER ernst nehmen und die Möglichkeit zulassen, dass es sich um eine ernsthafte Gesundheitsstörung handelt! Man darf als Therapeut NIE zu überzeugt davon sein, dass es nichts Schlimmes ist und immer, jedes Mal aufs Neue, sauber abklappern und abklären, dass es keine ernsthaft Pathologie darstellt und das ist auf der einen Seite nicht immer einfach und auf der anderen Seite VIEL WICHTIGER ALS EINE PUNKTLANDUNG bei der Diagnose! Ich stand letztens im Buchhandel und habe mir ein paar Bücher über Parasiten angeschaut und KOMM SCHON! Es gibt so viele Dinge, die kein Mensch abklären und abklappern kann, da muss man einfach jedes Mal, immer und immer wieder, sauber und gewissenhaft arbeiten, damit man auch nichts übersieht! Aber trotz alle dem… WEITER IM TEXT:

Alle sind immer ganz besonders und wollen irgendwie „krank sein“ – natürlich würde jetzt jeder Betroffene sagen NA EBEN NICHT, WER WILL SCHON KRANK SEIN! Aber so wirklich „zulassen“ tun viele es nicht? Zulassen gesund zu werden! Statt möglicherweise berechtigte Kritik oder einfach nur „einen anderen Blick“ zuzulassen und sich das mitzunehmen, was sie benötigen könnten („prüfe alles, nur das Gute behaltet“), fassen sie es als persönlichen Angriff auf. Vielleicht eine weitere Anekdote, die besser zu verstehen ist: Ein Herr mit Rückenschmerzen – möchte mich kurz vergewissern, dass „Herr“ nicht sexistisch ist? Ok, weiter: Der Herr hatte Rückenschmerzen und kam zu mir in die Beratung – nach zahlreichen Tests und Analysen, einer ausführlichen Anamnese kam eigentlich „nichts“ heraus. Er konnte 80kg, unaufgewärmt, rund sowie gerade vom Boden aufheben, eine Judorolle vormachen, Kettlebell Swings machen, war in jede Bewegungsrichtung frei beweglich, es gab keinen spezifischen Auslöser, kein Test war positiv, keine Struktur auffällig und im nativen MRT war auch nichts zu sehen. Als ich sage: „Naja guter Mann, die Chance, dass du etwas ernsthaftes am Rücken hast ist echt unwahrscheinlich…“ und BEVOR ICH AUSREDEN DURFTE, sagte er, ich hätte halt nicht richtig geguckt, wie alle anderen auch, niemand würde ihn ernst nehmen, der Rückenschmerz schränke ihn wahnsinnig ein und ich fragte „wobei denn? Was kannst du aufgrund deiner Rückenschmerzen nicht machen?“ und er ja-aberte „vieles nicht“ und „was nicht?“ fragte ich und er blieb mir die Antwort schuldig. Manchmal sitzt da jemand vor dir, erzählt dir etwas und du fragst dann „ok, ist ja nicht ungewöhnlich, aber weshalb bist du hier?“ und dann schauen dich die Leute an und das Problem ist ERLEDIGT! Manchmal reicht es zu wissen, dass es nicht ungewöhnlich ist und die Leute sind „gesund“ oder haben zumindest wieder Mut und Motivation, dieses „als extrem große Hürde empfundene Problem“ (anders) anzugehen und zu sehen. Ein Wort, ein Satz, ein simpler Blick kann vielleicht Leben verändern!?

Zurück zum Schmerz: Schmerz ist schlecht fassbar und NICHT monokausal und NICHT immer nur strukturell bedingt – aber „ob du glaubst, dass du es schaffst oder nicht, du wirst auf jeden Fall Recht behalten“ und auch das „subjektive Leiden“ ist sehr individuell ausgeprägt. Der eine hat halt mal Rückenschmerzen und yolo, der andere hat mal Rückenschmerzen und rennt von Pontius und macht Pilates, Yoga, Physiotherapie und es wird einfach nicht besser. „Und ich habe schon alles versucht“, aber auch, anders darüber zu denken? Gesundheit KANN doch nicht kompliziert sein?


All diese Dinge auf diesem Bild (ein Bild aus meinem Buch :-) ) sind in der Lage das Gehirn zu entzünden, dein Immunsystem zu aktivieren und deine "Entscheidungsfähigkeit" zu reduzieren. All diese Dinge findest du aber auch bei chronischen Krankheiten! Und das absolut Verrückte: Allein ein GEDANKE, kann dein Gehirn entzünden lassen. Also: Sei vorsichtig was du denkst, es könnte dir deine Entscheidungsfähigkeit nehmen!

Die Art wie man mit einer Problematik umgeht, was man sich zu Herzen nimmt, was man zulässt oder nicht, das ist ein großer Teil der „Krankheit“. Auch wenn es viel Leid auf dieser Welt gibt und egal was du erlebt haben solltest – glaube nicht alles was du denkst UND deine Vergangenheit ist NICHT deine Zukunft!

Und: NATÜRLICH ist es einfacher nicht krank zu sein und dann darüber zu sprechen, aber darum geht es gar nicht! Ein liebgemeinter und möglicherweise konstruktiver „Blick aus der Vogelperspektive“, könnte auch zufälligerweise mal eine weitere Lösungsmöglichkeit enthalten. Sofern man es zulässt!

Danke fürs zuhören!


SCIENCES NEWS ALERT!!!

Februar 2023, neue Studie, Thema SÜßSTOFFE (Saziye et al 2023)!Nur kurz: Mehrere Gruppen, sollten Wasser mit Süßsstoffen trinken, mehrmals am Tag über 4 Wochen. Eine Gruppe Sucralose, eine Saccharin, eine Aspartam usw und eine Gruppe nur Wasser. Nach 4 Wochen wurde verblüffender Weise folgender Unterschied zwischen den Gruppen hinsichtlich Insulinsensibilität, Glukosetoleranz usw. beobachtet:

Und einer sagte, dass er bisher noch NICHT abgenommen hat durch die bisherige Challenge... weißt du? Das ist NOCH OK! Es war bisher NICHT das Ziel groß abzunehmen, es war das Ziel deinen Stoffwechsel und dein Mindset auf das Abnehmen vorzubereiten. Denn ab Sonntag werden wir uns alle Zettelchen schreiben und diese über dem Bett aufhängen und uns jeden Tag vorlesen "ich bin schlank, ich bin schlank" und dann tritt es... Quatsch, haha, es gibt aber auch Menschen die tun das. Das soll zB das "Geld anziehen", wenn man sich das immer vorsagt. Aber ich glaube, Geld anziehen geht in der ersten Generation primär über Glück oder Arbeit! Und in den Folgegenerationen, wenn Mama und Papa dir den Weg freihalten und dich bis zum 52 Lebensjahr unterstützen und durchfüttern, dann funktioniert das eventuell mit dem Einreden, aber ein Geheimnis ("the secret") was dir keiner verrät, ist: Es würde in diesem Setting auch ohne Einreden funktionieren!

Aber zurück zum Abnehmen: Was sinnvoll ist und ich bin ehrlich, ich habe es GLAUBE ICH vergessen zu schreiben, ist es folgende Parameter BEIM START zu messen, mach das gerne jetzt noch! Also:

Bauchumfang auf Höhe des Bauchnabels bei maximaler Ausatmung OHNE den Bauch einzuziehen oder rauszudrücken

Oberschenkel - in der Mitte - schau, ob du dort ein Muttermal o.ä. hast, damit du immer an der gleichen Stelle misst; spann den Oberschenkel maximal an

Oberarm - genauso wie Oberschenkel.


Hüfte / Pöppes: Auf Höhe des Trochanter Majors = dieser Knochen, den du an beiden Seiten fühlen kannst - schau beim Messen in den Spiegel und red dir dabei ein, dass du schon viel schlanker bist - nein, schau beim Messen in den Spiegel und sieh zu, dass das Maßband überall die gleiche Höhe hat


Waage auch: 3 Tage in Folge, morgens, nach dem Kakamax, nüchtern, ohne getrunken zu haben. Dann alle 3 Werte zusammenrechnen und den Wert durch 3 teilen = genauer als nur einen Tag. 

Hiermit hast du objektivere und genauere Parameter! Beispielsweise ist das gleiche Gewicht, bei einem reduzierten Bauchumfang, ja voll gut! Hatte ich auch schon mal. Da hatte ich 7cm weniger Bauchumfang und 0,5 mehr am Oberarm und das Gewicht reduzierte sich "nur" um 1kg. Muskulatur? Wasserverteilung? Weniger / mehr Stress? Gibt alles.

Blutwerte wären auch schick und ein VORHER FOTO - gerne auch eine "Symptomliste" machen = alles was dich so bedrückt, was du so hast, was dich an dir und deinem Körper stört, einfach mal auf eine Liste schreiben und dann ab damit in die Schublade, 12 Wochen nicht drauf schauen.

Blutwerte: Diese sind übrigens auch als "Primärscreening" sinnvoll (nicht Primärprävention! Ich glaube Cornelia Krämer hatte das mal gesagt: Blutwerte und andere Messverfahren sind keine "Prävention", sondern nur "Früherkennung"; Prävention ist dein Verhalten, dein Lifestyle, das was du halt hier gerad in der Challenge machst!)

Großes Blutbild (immer mit dabei)
sdLDL und oxLDL 
Homa Index
Tsh, fT3, fT4
CRP
Triglyzeride
Gesamtcholesterin
Harnsäure
Ferritin

25OH D3
Fettsäureprofil


Körpertemperatur (mal einen Tag eine Kurve machen: an 5 verschiedenen Tageszeiten, also morgens vor dem Aufstehen, Abends beim zubett gehen, Mittags VOR dem Essen und dann nochmal dazwischen irgendwo).

Alles NICHT essentiell, aber auch nicht verkehrt, damit man mehr objektive Werte hat!

Beispiel:
Du hast nicht abgenommen, aber deine Blutwerte sind auf einmal gut und deine Insulinsensibilität auch? Ok, dadurch lebst du länger und hast weniger Risiko für einen Herzinfarkt.

Oder du hast nicht abgenommen und deine Symptomliste hat sich halbiert? Hervorragend, mehr Lebensqualität!

Oder du siehst im Spiegel aus die H-Man persönlich, aber die Waage hat sich nicht verändert? Ok, dann sind verbotene Substanzen im Spiel :-D

Du weißt was ich meine. Gesundheit, Wohlbefinden, UPGRADE, ist mehr als "eine Zahl auf einem ungenauen Gerät". Die Waage zeigt oft sogar andere Werte an, wenn die Waage auf einer anderen Fliese / Boden steht oder wenn du die Füße enger oder breiter hinstellst.

In dem Sinne? Aber glaube mir, du wirst auch noch ABNEHMEN! Denn wenn die Zombies kommen, dann solltest du schnell rennen können und flinker sein...

Sonntag geht es weiter! Wenn du Lust hast, lad doch mal ein paar Leute zum Newsletter ein? Teil dieses "Projekt" in deiner Instagram Story?

Danke dir!

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